Yu-Gi-Oh ist eine japanische Anime-Serie, die erstmals
1996 in Japan auf dem Bildschirm erschien und wenige Jahre später auch
nach Deutschland kam. Hauptperson der Trickfilmserie, die auf sechs
Staffeln sowie zwei Nachfolgeserien zurückblicken kann, ist der 16-jährige
Schüler Yugi, der in jeder Folge ein Abenteuer zu überstehen hat und dabei
vor allem männliche Jugendliche sowie allgemeine Freude des Anime-Stils
ansprechen soll.
Kern der Handlung ist ein altes ägyptisches Puzzle, welches Yugi zu Beginn
der ersten Staffel von Yu-Gi-Oh eher zufällig löst und auf diese Weise
einen alten, ägyptischen Pharaonengeist freisetzt. Dieser begleitet Yugi
fortan durch seinen Alltag, weiht ihn jedoch auch in das Schicksal der
Welt ein, die dem Untergang geweiht ist. Ist Yugi in der einen Tageshälfte
also weiterhin ein gewöhnlicher Schüler, stellt er sich in der anderen
Hälfte gemeinsam mit dem Pharaonengeist verschiedenen Bedrohungen durch
dunkle Mächte und Dämonen, die die Welt in ihr Verderben stürzen wollen.
Einige von Yugis Schulkameraden stehen ihm beim Kampf gegen das Böse zur
Seite, die allesamt mit Hilfe des Pharaos magische Kräfte in verschiedenen
Situation entfalten können. Gegen Ende der sechsten Staffel trennen sich
die Weges des Pharaos und Yugis, da letzterer nun stark genug ist, sich
eigenständig gegen das Böse zu wehren.
Der Serie Yu-Gi-Oh folgte auch ein Kinofilm in Spielfilmlänge, der im
alten Ägypten spielt und die Entstehung der gesamten Geschichte rund um
das Gute und Böse in der Welt präsentiert. Neben Serie und Film ist
Yu-Gi-Oh hierzulande vor allem durch ein Sammelkartenspiel bekannt, in dem
sich ähnlich wie bei Pokemon oder Digimon junge Spieler gegeneinander im
Kampf messen können.