Die Titelfiguren der
Fernsehserie X-Men sind Comic-Superhelden, die aufgrund ihres mutierten
Gencodes über fantastische, übermenschliche Eigenschaften verfügen. Von
einem Professor (Charles Francis Xavier) wurden diese Mutantenwesen
ausgebildet, ihre übernatürlichen Kräfte zum Wohle der Menschheit zu
nutzen.
Die Ziele ihres Handelns bleiben im Verlauf der Serie, die auf den
X-Men-Comics des Marvel-Verlags beruht, immer die gleichen: Einerseits
sollen die X-Men die Gegensätze zwischen Mutanten und Menschen beseitigen
und insbesondere mit den Vorbehalten der Menschen gegenüber Mutanten
aufräumen. Aus Furcht oder Fanatismus - hierin liegt der nicht zu
übersehende gesellschaftskritische Ansatz der Serie - werden Mutanten von
Menschen nämlich gehasst. Andererseits müssen die X-Men in bewährter
Superhelden-Art die Welt (der Menschen) beschützen, um den idealistischen
Traum des Professors von einer friedlichen Welt zu ermöglichen.
Dabei geraten die X-Men immer wieder in Konflikte mit anderen Mutanten,
insbesondere mit ihrem Erzfeind, dem Superschurken Magneto. Dieser
ebenfalls über übermenschliche Kräfte verfügende Gegenspieler benutzt
seine Fähigkeiten wie viele Mutanten, gegen die die X-Men im Rahmen der
turbulenten Zeichentrickserie bestehen müssen, aus egoistischen Motiven
und Hass auf die Menschen.
Die Zeichentrickserie aus den 90er Jahren erreichte weltweit einen so
großen Kult-Faktor, dass zahlreiche Möglichkeiten der Vermarktung genutzt
werden konnten: So gibt es X-Men-Figuren und unzählige Computerspiele. In
Anlehnung an die Serie entstanden drei X-Men-Kinofilme, die ebenfalls sehr
erfolgreich waren.