Basierend auf der erfolgreichen Manga-Serie „Vampire Miyu“ von Toshiki
Hirano und Narumi Kakinouchi entstanden gleich zwei Animes, die in den
Jahren 1988 und 1997 erschienen. Zunächst wurde eine lediglich vierteilige
OVA-Serie mit dem Titel „Vampire Princess Miyu“ produziert, der unter
demselben Titel eine Fernsehserie folgte, die insgesamt 26 Episoden
umfasste. Im Gegensatz zur Manga-Vorlage erzählen die Serien aber nicht
einzelne, unzusammenhängende Episoden, sondern legen Wert auf eine
durchgängige Handlung, die sich entsprechend teilweise nur grob am
Original orientiert.
Die Geschichte der Serien dreht sich um Miyu, eine junges Vampirmädchen
und den ständigen Kampf zwischen dunklen und guten Mächten. Miyu hat den
Auftrag, die Menschwelt nach Halbwesen zu durchsuchen, sogenannten Shinma,
die halb Gott und halb Dämon sind, um diese in das Reich der Dunkelheit
zurückzuschicken. Da sie als Vampir auf menschliches Blut als Nahrung
angewiesen ist, töten sie hübsche junge Männer, denen sie jedoch die Wahl
überlässt, ob sie tatsächlich sterben, oder in einer Fantasiewelt
weiterexistieren möchten. An ihrer Seite kämpft ihr treuer Freund und
Diener Larva, der zwar selbst ein Shinma ist, von dem aber keine Gefahr
ausgeht. Auf ihren Reisen trifft sie unter anderem auf die Geisterjägerin
Himiko, die ein kleines Mädchen zu retten versucht, das sich im Laufe der
Zeit ebenfalls als Vampirmädchen entpuppt.