Basierend auf dem weltbekannten Roman „Watership Down“ von 1972 des
britischen Schriftstellers Richard Adams entstand zwischen 1999 und 2001
eine gleichnamige Zeichentrickserie, die an die vielen Adaptionen in Form
von Verfilmungen und Hörspielen anknüpfte. Die Serie orientierte sich
inhaltlich nur grob an der Vorlage, um die Thematik der hauptsächlichen
Zielgruppe sechs- bis zwölfjähriger Kinder näherzubringen. Unter Anleitung
des Produzenten Martin Rosen entstanden insgesamt drei Staffeln mit
jeweils 13 Episoden, die ab dem Jahr 2000 in einer synchronisierten
Fassung unter dem Titel „Unten am Fluss – Watership down“ auch nach
Deutschland kamen, wo Super RTL die Ausstrahlung übernahm. Später führte
der große Erfolg der Reihe auch zur Produktion dreier Computerspiele, die
sich an den Animationsvorlagen der Serie orientierten und im
Adventuregenre angesiedelt sind.
Inhaltlich dreht sich „Unten am Fluss“ um eine Gruppe von Wildkaninchen,
die zwar sprechen können, in der Serie aber dennoch nicht so sehr
vermenschlicht werden wie Tiere in anderen Produktionen. So verwenden die
Kaninchen keinerlei Technologie und verfügen über einen anatomisch
realistischen Körperbau. Nach einer beängstigenden Prophezeiung des
Kaninchens Fiver macht sich die Gruppe unter der Führung von Fivers Bruder
Hazel auf die Suche nach einer neuen Heimat, nachdem ihnen die Flucht aus
ihrem Gehege gelungen ist. Unterwegs begegnen ihnen natürlich viele
Gefahren und so müssen die Kaninchen mannigfache Abenteuer überstehen, die
jede Menge Stoff für spannende Geschichten bieten.