Als erste der 16
sogenannten „Weihnachtsserien“ des ZDF, die ab 1979 immer um die
Weihnachtszeit auf ZDF ausgestrahlt wurden, entstand 1979 die Fernsehserie
„Timm Thaler“, die eine Adaption des gleichnamigen bekannten Romans von
James Krüss darstellt. Für die 13 Episoden wurde die Handlung der
Buchvorlage jedoch stark angepasst.
Die Serie erzählt die
spannende und verstrickte Geschichte des Jungen Timm, der nach dem
Unfalltod seines Vater bei seiner Stiefmutter wohnt. Die Erinnerung an
seinen Vater lässt ihn nicht los und so versucht auch er, wie sein Vater,
sich an Wetten, was nicht immer gut geht. Eines Tages verspricht ihm
jedoch ein mysteriöser Baron, den er auf einer Feier kennenlernt, dass er
in Zukunft jede Wette gewinnen werde, wenn er ihm nur sein Lachen
verkauft. Zunächst macht Timm von seinen neuen Fähigkeiten gebrauch, doch
schon bald merkt er, dass er ohne Lachen nicht glücklich sein kann und
begibt sich auf eine lange und gefährliche Reise, um sein Lachen wieder zu
finden.
Der Romanstoff wurde
im Jahr 2002 erneut umgesetzt und in einer Animationsserie verarbeitet,
die sich auf 26 Folgen erstreckt.