Nicht zu verwechseln mit dem bekannten Kinofilm „Die Liga der
außergewöhnlichen Gentlemen“ von 2003 ist die britische Comedy-Serie „The
League of Gentlemen“, die zwischen 1999 und 2002 nach Ideen des
Komiker-Quartetts Jeremy Dyson, Mark Gatiss, Steve Pemberton und Reece
Shearsmith entstand. Insgesamt wurden 19 amüsante Episoden produziert, die
mit eine Länge von jeweils rund 30 Minuten erstmals 1999 auf BBC Two zu
sehen waren. Die Serie erreichte nie eine besonders große Popularität,
gewann aber einen BAFTA-Award, einen Royal Television Society Award und
die Goldene Rose von Montreux, weshalb sie in Fankreisen einen hohen
Kultstatus erreicht.
Die Geschichte dreht sich um eine Vielzahl verschiedener Personen, die
alle in der fiktiven Ortschaft Royston Vasey leben und stets von den drei
Schauspielern Gatiss, Shearsmith und Pemberton verkörpert werden. Dabei
ist „The League of Gentlemen“ mehr eine Aneinanderreihung verschiedener
Sketche, die das Komiker-Quartett bereits früher erdachte. Durch das
Setting in der gleichen Ortschaft und durch einige Rahmenhandlung werden
die Sketche aber geschickt verknüpft und so ist „The League of Gentlemen“
in gewisser Weise eine humoristische Soap.