Seit 2004 entsteht im
Auftrag der bekannten Kölner Produktionsfirma Brainpool die Comedy-Serie
„Stromberg“, die sich zunehmender Beliebtheit beim deutschen Publikum
erfreut und deren Ende aktuell noch nicht abzusehen ist. Bis 2008
entstanden drei Staffeln mit insgesamt 26 Episoden, die jeweils auf einem
Comedy-typischen Sendeplatz auf Pro Sieben nach der Prime Time zu sehen
waren. Die einzelnen Episoden erstrecken sich auf rund 28 Minuten und sind
im Genre Mockumentary angesiedelt. Die Hauptrolle übernimmt der bekannte
Comedian Christoph Maria Herbst, der als Sketch-Partner von Anke Engelke
bekannt wurde und unter anderem auch in Bully Herbigs „(T)raumschiff“
mitspielte. An seiner Seite spielen unter anderem Bjarne Mädel, Oliver
Wnuk, Diana Staehly, Martin Eitner-Acheampong, Lars Gärtner, Simon Licht
und Milena Dreißig, sodass „Stromberg“ ausgesprochen gut besetzt ist.
Aufgrund seiner hohen
Qualität war „Stromberg“ bereits für den Adolf-Grimme-Preis, den deutschen
Comedy-Preis und den Deutschen Fernsehpreis nominiert und gewann mehrere
dieser Preise in verschiedenen Kategorien, unter anderem sogar den
Adolf-Grimme-Preis im Jahr 2006, was bislang keiner anderen Sendung eines
Privatsenders gelungen ist.
Inhaltlich dreht sich
die Serie um das fiktive Unternehmen „Capitol Versicherung AG“ in Köln, in
welchem der etwas größenwahnsinnige Abteilungsleiter Bernd Stromberg ein
eisernes Regiment führt. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem skurrile
Motivationsversuche Strombergs sowie schräge Dialoge zwischen Mobbing und
Machismo, die sich aus dem ungewöhnlichen Büroalltag ergeben. Wichtiges
Stilelement ist dabei das beständige Spiel der Hauptakteure mit der
Kamera, das in amüsanter Art und Weise verschiedene Doku-Soaps persifliert
und den besonderen Reiz der Sendung bestimmt.