Die vierte Serie, die
im Star Trek-Universum angesiedelt war, ist die zwischen 1995 und 2001
produzierte Reihe „Star Trek: Voyager“, die in Deutschland unter dem Titel
„Star Trek: Raumschiff Voyager“ gezeigt wurde und von der insgesamt sieben
Staffeln gedreht wurden, was sie zu einer der erfolgreichsten Serien der
Star Trek-Reihe macht. Die 172 Episoden, die jeweils rund 42 Minuten lang
sind, basieren auf Ideen des Star Trek-Erfinders Gene Roddenberry, sowie
des Produzenten Rick Berman, Michael Piller und Jeri Taylor. Sie wurden
erstmals am Januar 1995 in den Vereinigten Staaten ausgestrahlt und kamen
schon im Juni 1996 in einer synchronisierten Fassung ins deutsche
Fernsehen, wo Sat 1 die Ausstrahlung übernahm. Die erfolgreiche Serie
wurde mehrfach wiederholt und war mit Kate Mulgrew, Robert Beltran, Rocann
Biggs-Dawson, Jeri Ryan, Robert Picardo und Garret Wang anerkanntermaßen
hochwertig besetzt. Bei einigen Folgen führten außerdem Jonathan Frakes
und LeVar Burton Regie, die als Commander Riker und als Geordi LaForge dem
Publikum bereits aus „Star Trek: The Next Generation“ bekannt waren.
Die Geschichte der
Serie setzt kurz nach „The Next Generation“ ein und handelt vom modernen
aber recht kleinen Sternenflottenschiff Voyager, das unter dem Kommando
von Captain Kathryn Janeway steht. Gleich auf ihrem Jungfernflug wird das
Schiff aber gemeinsam mit einem befeindeten Schiff einer revoltierenden
Splittergruppe in den 70‘000 Lichtjahre entfernten Delta-Quadranten der
Galaxie befördert. Nach diesem Unfall bleibt den beiden eigentlich
befeindeten Parteien nichts anderes übrig, als gemeinsame Sache zu machen
und so wird Commander Chakotay, der Anführer der Rebellen, der neue erste
Offizier von Janeway. Nach anfänglichne Problemen wächst die Mannschaft
schnell zu einer neuen Crew zusammen und kann sich nun den
Herausforderungen stellen, die der Delta-Quadrant bereit hält. Vorrangiges
Ziel ist dabei stets die Rückkehr zur Erde, doch auf dem Weg dorthin, der
bei Maximalgeschwindigkeit immer noch Jahrzehnte in Anspruch nimmt, erlebt
die Crew viele Abenteuer und wird mit bis dato völlig unbekannten Spezies
konfrontiert, die nicht immer nur friedliche Absichten verfolgen. Einige
Außerirdische werden aber auch Teil der Mannschaft und auch eine ehemalige
Borg, die eigentlich zu den Todfeinden der Föderation gehört, integriert
sich auf der Voyager. Neben einer großen Rahmenhandlung erzählt die Serie
in den einzelnen Episoden viele kleine, abgeschlossene Geschichten und ist
so vom Stil her mit „The Next Generation“ eher vergleichbar als mit „Deep
Space Nine“.
Fans der Serie können
diese mittlerweile komplett auf DVD erstehen. Dabei wurden die DVD-Boxen,
die jeweils eine Staffeln enthalten, passend zur Serie futuristisch
designt.