Fast 20 Jahre dauerte
es, bis eine Fernsehserie konzeptioniert war, die als würdiger Nachfolger
für „Star Trek: Raumschiff Enterprise“ fungieren konnte und so kam „Star
Trek: The Next Generation“ erst 1987 ins US-amerikanische Fernsehen. Die
Serie, die bis 1994 in insgesamt sieben Staffeln produziert wurde, war
dann aber auch gleich die erfolgreichste Science Fiction Serie aller
Zeiten und beansprucht diesen Titel bis heute für sich, sodass Captain
Kirk und seine „alte Enterprise“ mehr als angemessen abgelöst wurden.
Aufgrund der enormen Zuschauerzahlen und der großen Beliebtheit, derer
sich „The Next Generation“ auch Jahre nach Drehschluss erfreute, kann die
Serie zu den bedeutendsten Fernsehproduktionen der Vereinigten Staaten und
auch weltweit gezählt werden. Die insgesamt 178 Episoden, die jeweils eine
Länge von etwa 45 Minuten aufweisen, basieren auf Ideen des Star
Trek-Erfinders Gene Roddenberry (nach dem posthum sogar ein Marskrater
benannt wurde) und später auch auf Visionen des Produzenten Rick Berman,
der die Serie nach Roddenberrys Tod weiterdrehte. Nach Deutschland kam die
Serie erstmals ab September 1990, wo das ZDF die Ausstrahlung übernahm.
Später wurde die Reihe aber auch mehrfach wiederholt, unter anderem auf
Kabel Eins und Sat 1. Der große Erfolg von „Star Trek: The Next
Generation“ führte später auch zur Produktion mehrerer Kinofilme, die auf
den Geschichten der Serie basieren.
Die Geschichte dreht
sich um das Sternenflotten-Raumschiff U.S.S. Enterprise, das im Jahr 2364
aufbricht, um unerforschte Sektoren des Weltraums zu untersuchen, zu
kartographieren und um friedlichen Kontakt mit bislang unbekannten
außerirdischen Zivilisationen herzustellen. Außerdem ist die Enterprise
das Flaggschiff der Sternenflotte und oft auf diplomatischen Missionen
unterwegs. So steht im Vordergrund der Serie das Bemühen der Crew, mit den
vielen verschiedenen Rassen, auf die sie im Laufe ihrer Reise trifft,
friedliche Lösungen für verschiedene auftretende Konflikte zu finden.
Außerdem werden die zwischenmenschliche Beziehungen der Crewmitglieder
thematisiert. Die wichtigste Rolle fällt dabei zweifellos dem
diplomatischen, intelligenten und philosophischen Captain Picard (gespielt
von Patrick Stewart) zu, der das Schiff mit gebotener Strenge, aber auch
mit charmanter Schlitzohrigkeit leitet. An Bord der Enterprise dienen
außerdem der einzige Androide der Sternenflotte, Lieutenant Commander Data,
sowie der einzige Klingone, der in der Sternenflotte dient, Lietenant Worf.
Daneben kann sich der Captain auch auf seinen ersten Offizier Riker, seine
Beraterin Diana Troi, seinen versierten Chefingenieur LaForge und seine
intelligente Schiffsärtzin Dr. Beverly Crusher verlassen.
Die gesamte Serie ist
mittlerweile auf DVD erhältlich und wird in stilechten DVD-Boxen im
futuristischen Design herausgegeben.