Zu den bekanntesten
und erfolgreichsten Science Fiction-Serien aller Zeiten gehört fraglos die
Reihe „Star Trek: Raumschiff Enterprise“, die eine ganze Star Trek-Kultur
gründete und auf eine Idee des Science Fiction-Visionärs Gene Roddenberry
zurückgeht, der später das Star Trek-Universum erweiterte und so den
Grundstein für viele weitere Serien legte, die im selben Universum
spielen. Die erste Serie, die im Original den schlichten Titel „Star Trek“
trägt und in Deutschland als „Raumschiff Enterprise“ berühmt wurde,
entstand zwischen 1966 und 1969 und erstreckt sich auf drei Staffeln und
insgesamt 79 Episoden von jeweils rund 48 Minuten Länge. Die
US-amerikanische Produktion war in den Vereinigten Staaten erstmals im
September 1966 auf NBC zu sehen, schaffte es aber erst im Mai 1972 nach
Deutschland, wo das ZDF die Erstausstrahlung übernahm. Bis heute wurde die
Serie aber mehrfach wiederholt und war so auch schon auf Sat 1 und Kabel
Eins zu sehen. Der enorme Erfolg der Serie machte die Hauptdarsteller
William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Dohann und Walter
Koenig über Nacht zu gefeierten Stars und führte in den folgenden Jahren
auch zur Produktion von insgesamt zehn Kinofilmen, in denen die „Alte
Enterprise“ eine Rolle spielt.
Die Geschichte der
Serie spielt im 23. Jahrhundert und handelt vom Raumschiff Enterprise, das
auf einer Erkundungsmission im Auftrag der Vereinten Föderation der
Planeten im Weltall unterwegs ist. Die Enterprise steht dabei unter dem
Kommando des unkonventionellen und bisweilen hitzköpfigen Captain James
Tiberius Kirk, dem ein ausgleichenden Ruhepol in seinem ersten Offizier
Spock zur Seite steht. Spock ist im Gegensatz zum Rest der Crew kein
Mensch sondern ein Vulkanier, weshalb er über enorme mentale Fähigkeiten
verfügt und Problemstellungen mit einer bestechenden Logik zu lösen
vermag. Ganz im Gegensatz dazu steht der Schiffsarzt und Freund des
Captains Leonard McCoy, der den Spitznamen „Pille“ trägt. Er vertritt ein
idealistisches und humanistisches Weltbild, weshalb zwischen ihm und Spock
bisweilen heftige Streitgespräche entbrennen. Auf den vielen aufregenden
Missionen des Schiffes sind es aber gerade diese Streitereien, die immer
wieder Lösungen hervorbringen, die auch in schwierigsten Situationen
weiterhelfen.
Wem die ausdauernden
Wiederholungen der Serie nicht konsequent genug sind, der wird trotzdem
nicht auf „Raumschiff Enterprise“ verzichten müssen, denn
selbstverständlich sind sämtliche Episoden mittlerweile auf DVD
erhältlich.