Zu den beliebtesten
und bekanntesten Krimiserien der 1970er Jahre gehört zweifellos die Reihe
„Starsky & Hutch“, die zwischen 1975 und 1979 entstand. Inklusive
Pilotfilm wurden 93 Episoden gedreht, die sich auf jeweils rund 45 Minuten
erstrecken und erstmals ab September 1975 im US-amerikanischen Fernsehen
zu sehen waren, nachdem der Pilot im vorausgegangenen April gute
Einschaltquoten verbuchen konnte. Die Serie kam drei Jahre später auch
nach Deutschland, wo das ZDF die Erstausstrahlung übernahm. Später wurde „Starsky
& Hutch“ aber auch auf Sat 1 gezeigt, zwischen 1989 und 1991 dann nochmals
auf Pro Sieben und später auch auf Das Vierte. Drei Episoden wurden jedoch
nie synchronisiert und waren deshalb im deutschen Fernsehen bis heute
nicht zu sehen. Die Serie war für die Hauptdarsteller Paul Michael Glase,
David Soul und Bernie Hamilton der internationale Durchbruch zu einem
großen Bekanntheitsgrad und so gelang es ihnen, der Serie durch ihr Spiel
eine ganz spezielle Note zu verleihen.
Die Handlung von „Starsky
& Hutch“ dreht sich um die beiden jungen Polizisten Detective Sergeant
David „Dave“ Michael Starsky und seinen Partner Detective Sergeant Kenneth
„Ken Hutch“ Hutchinson, die in der imaginären, aber an Los Angeles
angelehnten Stadt Bay City arbeiten. Mit ihren unkonventionellen Methoden
und ihrer frechen Art lösen die beiden auch verzwickte Fälle und beweisen
oft das nötige Feingefühl, um an der richtigen Stelle die richtigen Fragen
zu stellen. Gerade wegen dieser Art ecken sie aber auch oft an und müssen
so viele hausgemachte Probleme überwinden. Im Vordergrund stehen dabei oft
die witzigen Dialoge der Polizisten und die laxen Gespräche zwischen den
beiden und ihrem Freund Huggy Bear. Andererseits wird aber auch auf
soziale Probleme der 1970er Jahre eingegangen, sodass die Serie
verschiedenen Ansprüchen gleichermaßen gerecht werden kann. Mittlerweile
legendär ist der 1974er Ford Torino, der in der Serie das Einsatzfahrzeug
der beiden Polizisten ist.