Basierend auf der
weltberühmten morgenländischen Erzählung „Sindbad der Seefahrer“ aus der
Märchensammlung „Tausend und eine Nacht“ entstand bereits zwischen 1975
und 1979 in den Studios der japanischen Firma „Nippon Animation“ die
Zeichentrickserie „Sindbad“, die im Original den Titel „Arabian Naito
Shindobatto no Boken“ trägt. Insgesamt wurden 52 Episoden produziert, die
ab 1. Oktober 1975 im japanischen Fuji TV ausgestrahlt wurden und in
Deutschland ab 21. September 1978 im ZDF zu sehen waren. Die erfolgreiche
Serie wurde im Folgenden mehrfach wiederholt und gehört zu den Klassikern
im Kinderfernsehen.
Die Geschichte dreht
sich um den Jungen Sindbad, der gemeinsam mit seinem Freund Hakan
glücklich und Zufrieden im Schloss von Bagdad lebt, bis die beiden eines
Tages eine Vase zerbrechen. Unglücklicherweise gilt diese als kostbarste
Vase der Welt, weshalb Sindbad beschließt, sich auf das Schiff seines
Onkels Ali zu schleichen und in die weite Welt zu verschwinden. Als Ali
ihn entdeckt, ist er alles andere als begeistert, doch zum Umkehren ist es
zu spät. Also bleibt Sindbad an Bord und erlebt jede Menge Abenteuer. Auf
seiner langen Reise trifft er auf Lampengeister und fliegende Pferde,
durchstöbert Diamantenhöhlen, muss sich mit großen und kleinen Riesen
herumschlagen, begegnet den legendären 40 Räubern, reitet auf einem
fliegenden Teppich, erforscht mysteriöse Pyramiden und durchlebt noch
zahlreiche andere aufregende Episoden, die langsam einen erfahrenen Mann
aus ihm machen.