Zu den bekanntesten,
traditionsreichsten und noch immer beliebtesten Kinderserien um deutschen
Fernsehen gehört die Reihe „Siebenstein“, die bereits seit 1988 im Aufrag
des ZDF entsteht und dort regelmäßig ausgestrahlt wird. Bis März 2008
entstanden 235 Folgen, wobei die ersten 178 Episoden mit Adelheid Arndt
besetzt waren. Seit 2004 und ab Folge 179 übernahm Henriette Heinze die
Rolle der Trödelladenbesitzerin Frau Siebenstein und auch der Drehort der
Serie wurde von einem echten Haus in Berlin-Schöneberg in ein neu
aufgebautes Studio verlegt, das sich in einer ehemaligen französischen
Militärkapelle befindet.
„Siebenstein“
zeichnet sich durch ein sehr kindgerechtes Konzept und seine stets hohe
Qualität aus, für die verschiedene professionelle TV-Autoren
verantwortlich zeichnen. Mittlerweile entstanden nach Idee aus der Serie
auch verschiedene Bilderbücher.
Die einzelnen
Episoden der Produktion spielen stets im Trödelladen von Frau Siebenstein,
die sich dort mit ihrem frechen Raben Rudi und einem sprechenden und sehr
besserwisserischen Koffer unterhält. Bisweilen kommen Kunden in den Laden
und bringen entweder einen interessanten Gegenstand mit, oder wollen etwas
aus Frau Siebensteins Bestand erwerben. Außerdem erzählt sie Rudi und dem
Koffer viele Geschichten, die oft eine kleine und interessante Moral
enthalten. Seit 2004 erzählt auch der Koffer des Öfteren von seinen
Reisen, sodass sich das Konzept der Serie ein wenig verändert hat.