Eher mäßig
erfolgreich war die US-amerikanische Krimiserie „Shark“, die von 2006 bis
2008 im Auftrag des Fernsehsenders CBS produziert und nach nur zwei
Staffeln und 38 Episoden wieder eingestellt wurde. Seit der
Erstausstrahlung im September 2006 verzeichnete die Anwaltsserie nur
mittelmäßige Einschaltquoten und auch die Kritiker zeigten sich lediglich
vom Hauptdarsteller James Woods begeistert, nicht aber von den oft recht
durchschaubaren Drehbüchern. Die auf einer Idee von Ian Biedermann
basierende Serie kam trotzdem im Januar 2008 nach Deutschland, wo VOX die
Ausstrahlung übernahm.
Inhaltlich dreht sich
„Shark“ um den ehemaligen Staranwalt Sebastian Stark, der sich indirekt
für einen Mord verantwortlich sieht, als ein brutaler Schläger, dessen
Freispruch er im Gerichtssaal erwirken konnte, wenige Tage nach dem Urteil
seine Frau tötet. Stark ist daraufhin nicht mehr bereit, dessen
Verteidigung zu übernehmen und zieht sich aus dem Geschäft zurück. Sein
Freund, der Bürgermeister Manuel Delgardo, kann ihn aber überreden, eine
neue Aufgabe zu übernehmen und so wird Stark der Chef einer neu
eingerichteten Sonderabteilung der Staatsanwaltschaft, mit der Stark kurze
Zeit vorher noch heftig aneinander geraten wäre: die Abteilung setzt es
sich zum Ziel, reichen Straftätern und ihren oft zügellos agierenden
Staranwälten Einhalt zu gebieten. Außerdem steht auch Starks schwierige
Beziehung zu seiner Tochter Julie im Mittelpunkt der Handlung.