Basierend auf einer
alten chinesischen Sage namens „Xi You Ji“, was in etwa „Die Reise nach
Westen bedeutet“, entstand 1995 das Manga „Saiyuki“, das sich schnell
großer Beliebtheit bei den Fans erfreuen durfte und nicht nur in Form von
Merchandise-Produkten verarbeitet wurde, sondern auch zur Produktion einer
zweiteiligen OVA-Serie sowie eines umfangreichen Animes führte. Auch die
bekannte Serie „Dragon Ball“ basiert auf derselben chinesischen Sage,
sodass man leicht eine Vorstellung bekommt, wie inspirieren die originale
Geschichte sein muss. Das Anime zu Saiyuki wurde im etablierten und unter
Genre-Kenner weithin bekannten Studio Pierrot produziert und erstreckt
sich auf insgesamt 50 Episoden, deren letzte im Jahr 2001 fertiggestellt
wurde. Wie das Manga fand auch die Serie großen Anklang beim Publikum und
so wurde nur vier Monate nach der Ausstrahlung von Saiyuki ein Kinofilm
mit dem Namen „Gensomaden Saiyuki: Requiem“ veröffentlicht, der sich
inhaltlich an Manga und Anime anlehnt.
Die Handlung von
Saiyuki spielt in einer mystischen Welt, in der einst Menschen, Yokai
(eine Art Dämonen) und Halbdämonen friedlich zusammenlebten. Wie eine
Krankheit griff allerdings schlagartig der Wahnsinn einen Großteil der
Dämonen und ein erbitterter Kampf zwischen den Yokai und den Menschen
entbrannte, der viele Leben forderte. Auslöser war die drohende
Auferstehung des mächtigen und bösartigen Dämonen Gyumao, die das Ende der
Menschheit und die endgültige Machtübernahme durch die dunklen Wesen
bedeuten würde. Um Gyumao aufzuhalten, wird eine kleine Schar mutiger
Gefährten ausgesandt, die Menschheit zu retten. Unter ihnen befinden sich
der tapfere Mönch Genjyo Sanzo, der Affengott Son Goku, der Dämon Cho
Hakka und der Halbdämon Sha Gojyo, die allesamt im Aufrag der drei Aspekte
Buddhas, der sogenannten Sanbutsuhin, agieren.