Oliver Maass (Josef
Gröbmayr) ist ein 15-jähriger Junge, der dem das Schicksal übel
mitgespielt hat: Seit dem Tod seiner Mutter wohnt er bei seiner Großmutter
Luise, da sein Vater, der Archäologe Dr. Michael Maass (Robert Atzorn),
keine Zeit für ihn hat, da er auf der Suche nach dem legendären Schatz des
Dietrich von Berns ist. Auch seine Schwester hat kein Interesse an ihm,
ursprünglich nur an Esoterik interessiert ist die Studentin nun einem
okkulten Zirkel mit zweifelhaften Zielen verfallen. So widmet er sich, wie
er es am Grab seiner Mutter versprochen hat, dem Geigenspiel. Das macht
ihn für Graf Esteban (Hans Clarin) interessant, den Herrn des
italienischen Ortes, in dem Olivers Vater auf Schatzsuche ist. Der
mysteriöse Adlige schenkt dem Jungen eine Geige, die angeblich dem
Teufelsgeiger Paganini gehörte und neben einem phantastischen Klang auch
andere Vorteile bietet: Ihr Spiel zeigt die Zukunft. Mit besten Absichten
und dem Wissen um den nächsten Tag versucht Oliver nun sich, seiner
Familie und anderen zu elfen - doch mit jedem Schritt, den er macht,
scheint er die Zukunft nur zu verschlimmern.
Die 1985 ausgestrahlte Mystery-Serie ist eine etwas ungewohnte Produktion
für das ZDF. Dennoch ist es hier gelungen, ein interessantes und
"zauberhaftes" Thema in eine stimmige Geschichte umzusetzen.