Fast jeder kennt die
Comicfigur des gewitzten Detektivs „Nick Knatterton“, die erstmals 1950
in der deutschen Illustrierten „Quick“ zu sehen war und sich dort bis 1959
eine große Fangemeinde verschaffte. Die satirischen Comics stammten aus
der Feder des deutschen Zeichners Manfred Schmidt, der ursprünglich nur
die amerikanischen Superman-Geschichten parodieren wollte und von dem
überwältigenden Erfolg seiner Figur selbst überrascht war. Die mit
politischen Seitenhieben gespickten Geschichten wurde schnell auch in
Sammelbänden herausgegeben und führten auch zur Produktion einer
Zeichentrickserie, die ebenfalls von Manfred Schmidt produziert wurde und
in den 1980er Jahren entstand. So entstanden 15 Episoden, die inzwischen
auch auf DVD im Handel erhältlich sind.
Die Geschichte der
Serie dreht sich wie die Comics um den gewitzten Adeligen Nikolaus Kuno
Freiherr von Knatter, der aufgrund seiner überragenden Intelligenz
beschließt, sich als Detektiv zu betätigen. Um von seiner wahren Herkunft
abzulenken gibt er sich aber den Namen „Nick Knatterton“ und erlebt als
dieser jede Menge Abenteuer.
Eine wichtige Rolle
in den Geschichten spielen auch die vielen Frauen, die fast sämtlich in
Nick verliebt sind und ihm auch etliche Heiratsanträge machen. Auch seine
ständige Gegenspielerin Virgina Peng ist heimlich in Nick Knatterton
verliebt, was sie aber dennoch nicht davon abhält, ihm zu schaden und ihn
regelmäßig in die Luft zu sprengen.