Ein wenig ist eigentümlich mag er auf den ersten
Blick wirken, aber trotz all seiner Schrullen und Macken ist der Brite Mr.
Bean ein sympathischer Mann, dem das Leben jedoch hin und wieder übel
mitspielt. Dennoch sind meist seine kauzigen Eigenarten die Ursache für
die urkomischen Situationen, in die er oft gerät. Sein Begleiter ist ein
alter, brauner Teddybär, um dessen Wohlbefinden sein Besitzer stets
besorgt ist. So ist er denn auch das einzige Wesen, das Bett und Leben von
Mr. Bean teilt. Ein weiteres unverkennbares Markenzeichen ist sein
billiger, schlecht sitzender Anzug und natürlich sein Kleinwagen, dessen
Einsatz stets in einem Unfall zu enden droht. Doch alles halb so schlimm:
Mr. Bean hat stets eine Lösung parat: Die Wohnung zu streichen dauert zu
lange? Man nehme einen Eimer Farbe und ein paar Feuerwerkskörper! Das Auto
ist zu klein für die Einkäufe? Dann kommt das Gepäck auf den Fahrersitz,
der neue Sessel aufs Dach und der Fahrer auf den neuen Sessel! Diese und
ähnlich skurrile Probleme erschafft und löst Mr. Bean stets ohne auch nur
ein Wort zu verlieren und mit der typisch englischen Gelassenheit.
Rowan Atkinson in der Rolle, die ihn berühmt gemacht hat. In der Tradition
des Stummfilms lebt das Konzept von Mr. Bean von der Mimik und dem Talent
des Hauptdarstellers sowie der britischen Situationskomik, die aus
Alltagssituationen Katastrophen produziert. Die nur 14 Folgen aus den
Jahren von 1989 bis 1995 waren so erfolgreich, dass man sich zur
Produktion von zwei Kinofilmen entschied.