Kaum eine Persönlichkeit hat die deutsche Humoristen-Landschaft derart
geprägt und verändert wie Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, der
den meisten Menschen einfach als Loriot bekannt ist und seit vielen
Jahrzehnten nicht aus der Welt der Kunst, aus dem Fernsehen und von den
Bühnen Deutschlands wegzudenken ist. Nachdem Loriot 1967 erstmals beim
Fernsehen arbeitete und die ARD-Sendung „Cartoon“ moderierte, in die er
immer mehr eigene Zeichentrickfilme einbringen konnte, entstand zunächst
die bekannte Zeichentrickfigur des Hundes „Wum“, der als Maskottchen der
Aktion Sorgenkind fungierte.
1976 erschien dann seine sechsteilige Fernsehserie „Loriot“, die er
gemeinsam mit seiner Bühnenpartnerin Evelyn Hamann zu einer
unvergesslichen Produktion in der deutschen Fernsehgeschichte machte. Die
Serie umfasst verschiedene mittlerweile zum absoluten Kult avancierte
Sketche, teilweise gezeichnet, teilweise aber auch von ihm und Hamann
gespielt.
Bis heute werden die Sketche regelmäßig im Fernsehen wiederholt und sind
aufgrund der anhaltenden Beliebtheit auch komplett auf DVD erhältlich.