Nach einer Idee von Paul Donovan entstand zwischen 1997 und 2002 die
vielleicht weniger bekannte Science Ficiton und Fantasy-Serie „LEXX“, die
in Deutschland unter dem Titel „Lexx – The Dark Zone“ oder auch „Lexx –
Die Serie“ ausgestrahlt wurde. In einer Gemeinschaftsproduktion
kanadischer, deutscher und britischer Filmemacher wurden vier Staffeln
gedreht, die sich auf insgesamt 61 Episoden erstrecken. Die Serie war mit
Brian Downey, Michael McManus, Evva Habermann und Xenia Seeberg hochwertig
besetzt und erstmals im September 1999 auf VOX zu sehen. Später übernahm
RTL 2 die Senderechte, setzte „Lexx – The Dark Zone“ aber aufgrund zu
niedriger Einschaltquoten nach der zweiten Staffel wieder ab. Die dritte
Staffel wurde dann noch auf dem Bezahlsender SciFi ausgestrahlt, die
vierte erschien nie in Deutschland. Auf DVD sind im deutschsprachigen Raum
ebenfalls nur die ersten drei Staffeln erschienen, wobei der dritte Film
der ersten Staffel deutlich gekürzt wurde, um eine FSK-Freigabe ab 16 zu
erreichen.
Die Geschichte dreht sich um das gewaltige, zehn Kilometer lange lebende
Raumschiff LEXX, das von einer kleinen Gruppe gestohlen wird, die
daraufhin mit dem Raumschiff flüchtet. Die LEXX steht daraufhin unter dem
Kommando des Wachmanns 4. Klasse Stanley H. Tweedle, der gemeinsam mit Zev
Bellringer, dem sich fast ständig im Tiefschlaf befindenden Kai, dem
Roboter 790 und dem unsterblichen Prince durch die beiden Universen der
Serie reist und nicht selten die Planeten, die die Mannschaft besucht hat,
mehr oder weniger versehentlich zerstört.
Durch die Konzeption mit vielen Antihelden unterscheidet sich „Lexx –
The Dark Zone“ deutlich von anderen Science Fiction-Produktionen, in denen
meist der Kampf zwischen Gut und Böse thematisiert wird.