Mittlerweile zum absoluten Kult in der deutschsprachigen
Fernsehlandschaft gehört die in den 1980er Jahren entstandene Fernsehserie
„Irgendwie und Sowieso“, die bis 1986 in zwölf jeweils 50 Minuten langen
Episoden unter der Regie von Franz Xaver Bogner produziert wurde. die
Serie wurde 1986 im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt und insgesamt
sieben Mal wiederholt, zuletzt 2006 anlässlich des 20-jährigen Jubiläums.
Dabei war und ist die Serie neben der witzigen Thematik vor allem aufgrund
des fantastischen Soundtracks, der Lieder von den Beatles, Elvis Presley,
Canned Heat, The Byrds, The Small Faces, Kenny Roger und The Doors
enthält, und wegen der hervorragenden Besetzung so beliebt. „Irgendwie
und Sowieso“ war seinerzeit nicht nur der Durchbruch für Ottfried Fischer,
sondern präsentierte auch Schauspielgrößen wie Elmar Wepper, Robert
Gigenbach, Olivia Pascal, Hannelore Elsner und Michaela May, sowie Bruno
Jonas in den Hauptrollen. Außerdem sind auch Uwe Ochsenknecht, Barbara
Rudnik, Wolfgang Fierek und Michael Fitz zu sehen. Legendär ist auch die
Titelmusik, die von Haindling komponiert wurde.
Die Geschichte von „Irgendwie und Sowieso“ spielt im fiktiven Ort Zell
im bayerischen Landkreis Ebersberg und dreht sich um den musikbegeisterten
„Sir Quickly“ Alfons Kerschbaumer, einen Jungbauern, der von Ottfried
Fischer dargestellt wird. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs
erlebt er mit seinem Freund, dem Automechaniker Sepp, und einem „Effendi“
genannten Gymnasiasten verschiedene Abenteuer, gerät in
Liebesverstrickungen und muss sich mit der Autorität der älteren
Generation auseinandersetzen.
Bekannt ist die Serie auch für die vielen zum Einsatz kommenden Autos,
die bei den Fans für Begeisterung sorgen. So ist Effendi meist in einem
Alfa Romeo Giulia Sprint GT zu sehen, Sepp hat einige amerikanische
Traumschlitten wie einen Buick Riviera von 1965 und einen Cadillac 1959
und auch ein BMW 501, ein Porsche 911 Targa, ein Mercedes SL, eine
Corvette Sting-Ray und ein Ford Mustang kommen zum Einsatz.