1998 entstand die interessante und auch unter wissenschaftlichem Aspekt
äußerst sehenswerte zwölfteilige Miniserie „From Earth to Moon“, die sich
mit der Geschichte und den Ereignissen während des bemannten Raumfluges im
Rahmen des Apollo-Programms der NASA beschäftigt. Die jeweils 60-minütigen
Folgen wurden unter anderem auch von Tom Hanks produziert, der damit an
den Erfolg des Hollywood-Films „Apollo 13“ anknüpfte, in dem er den
Astronauten James A. Lovell spielte. die Serie wurde ab dem 5. April 1998
auf dem US-amerikanischen Bezahlsender HBO ausgestrahlt und beleuchtet die
Geschehnisse rund um die Raumfahrt aus ganz unterschiedlichen
Blickwinkeln. Die Serie war auch in Deutschland zu sehen und wurde dort
von Premiere gezeigt.
Die Handlung beginnt mit den Überlegungen John F. Kennedys, Amerika
könne als erste Nation einen bemannten Raumflug zum Mond durchführen.
Erzählt wird dann zunächst von Alan Shepard, dem ersten US-Amerikaner im
Weltraum, und anschließend von den verschiedenen Apollo-Missionen, von
denen Apollo 11, die als erste den Mond erreichte und die beinahe
verunglückte Mission Apollo 13 aufgrund der spektakulären Rettungsaktion,
die auch im gleichnamigen Kinofilm zu sehen ist, mit zu den bekanntesten
gehören.
„From Earth to Moon“ war hervorragend besetzt und zeichnete sich unter
anderem dadurch aus, die viele der Schauspieler persönlich mit den
einstigen Astronauten in Kontakt treten konnten, um ihre Rollen noch
besser vorbereiten zu können. Die gute Recherche des Produzententeams
zahlte sich aus – die Serie gewann 1998 sowohl einen Emmy Award, als auch
einen Golden Globe.