Eine der weltweit erfolgreichsten Manga-Serien ist das auf
einem traditionellen chinesischen Roman basierende Dragonball, das vom
japanischen Zeichner Akira Toriyama geschaffen wurden. Das dem
Shonen-Genre zuzuordnende Comic wurde ab 1984 im wöchentlich erscheinenden
Shonen Jump-Magazin herausgegeben und erschien auch in 42 Sammelbänden.
Später wurde die Handlung in drei ebenfalls extrem erfolgreichen Animes
umgesetzt, die unter den Titeln „Dragonball“, „Dragonball Z“ und „Dragonball
GT“ von Toei Animation produziert wurden. „Dragonball GT“ setzt dabei
nicht mehr die Mangas direkt um, sondern führt die Idee in einer eigenen
Geschichte fort. Insgesamt gibt es 508 Episoden, die größtenteils auch in
Deutschland von RTL2 ausgestrahlt wurden.
Zentrale Figur der Geschichten ist Son-Goku, dessen
Schicksal in der Dragonball-Serie von seinem 12 bis etwa zu seinem 45
Lebensjahr verarbeitet wird. Son-Goku wuchs in der Wildnis lediglich unter
Anleitung seines Adoptiv-Großvaters auf und verfügt über enorme Kräfte.
Dem Anschein nach menschlich, verfügt er doch über einen Affenschwanz und
verwandelt sich bei Vollmond unwillkürlich in ein 30 Meter großes,
affenähnliches Monster.
Er trifft auf die 16-jährige Bulma, die ihn mit auf die
Suche nach den sieben Dragonballs – magische Kristallkugeln, die die
Herbeirufung des heiligen Drachen Shenlong ermöglichen – zu suchen. Wie
sich herausstellt, besitzt Son-Goku selbst bereits einen Dragonball, den
er von seinem Großvater geerbt hat, auf der Suche nach den restlichen
müssen die beiden aber ihr ganzen Können und Son-Gokus Kampfkunst
einsetzen.
Durch die vielen Episoden hindurch trifft der Protagonist
auf immer mehr Feinde, schließt aber auch neue Freundschaften und wird von
verschiedenen Kampfkunstmeistern ausgebildet. Mehr als einmal muss er die
Welt retten und schließlich wird Son-Goku, der mittlerweile der mächtigste
Kämpfer des Universums geworden ist, selbst ein Lehrmeister und nimmt sich
des Schülers Oob an.