Die amerikanische Arztserie (OT:
House, M.D.) wird seit 2004 produziert und ist in Deutschland seit
2006 zu sehen.
Dr. Gregory House (Hugh Laurie) ist ein
hervorragender Mediziner, der sich auf die Diagnostizierung seltener
Krankheiten spezialisiert hat. Wenn da nur nicht die Patienten wären… Mit
denen möchte er sich – so wie mit allen anderen Menschen eigentlich auch –
am liebsten gar nicht befassen. Er ist immer grimmig und ruppig, was durch
stetige Schmerzen in seinem Bein, die aus einem zu spät erkannten
Muskelinfarkt im rechten Oberschenkel resultieren und ihn von
einer Gehhilfe abhängig macht, nicht gerade gebessert wird. Trotz aller
zwischenmenschlichen Inkompetenz ist er als Arzt unschlagbar darin, jeden
noch so komplizierten medizinischen Fall zu lösen. So können seine
Kollegen Dr. Eric Foreman (Omar Epps), Dr. Allison Cameron (Jennifer
Morrison), Dr. James Wilson (Robert Sean Leonard) und Dr. Robert Chase
(Jesse Spencer) nicht anders, als ihn dafür zu bewundern.
Dem Erfinder der Serie, David Shore,
stand Conan Doyles berühmter und genialer Detektiv Sherlock Holmes Pate
für seine Hauptfigur. Tatsächlich lassen sich einige Parallelen erkennen:
Beide haben sehr eigene, aber auch sehr effektive Methoden, eine Affinität
zu Drogen – während Sherlock Holmes Kokain nimmt, ist Dr. House abhängig
von Schmerzmitteln – und beide sind absolut unerreichte Genies in ihrem
Gebiet.