Im Jahr 1981 entwarf die US-amerikanische Zeichnerin Elena Kucharik im
Auftrag der Glückwunschkartenfirma American Greeting aus Cleveland die
originellen Figuren der Glücksbärchis, die sich als absoluter
Verkaufsschlager herausstellten und bald in verschiedensten Formen als
Merchandising-Produkte erhältlich waren. Die knubbeligen Bärchen eroberten
die Herzen von Millionen von Fans und so entstanden über die Jahre neben
fünf Spielfilmen auch zwei Fernsehserien rund um die große Familie der
kleinen Bären.
In den Studios von Nervana Limited entstand 1985 die erste Serie, die in
11 Doppelfolgen unter dem Titel „Die Glücksbärchis“ erschien und in
Deutschland erstmals 1987 auf RTLplus zu sehen war. Zu der Serie gehören
auch zwei Specials, ein 30-minütiger Film namens „Die Glücksbärchis im
Land ohne Gefühle“ und ein weiterer Film mit dem Titel „Die Glücksbärchis
gegen die Gleichgültigkeitsmaschine“.
Im Anschluss an die erste Serienumsetzung produzierte DIC Entertainment
bis 1987 „Die Glücksbärchis Familie“, eine weitere Serie rund um die
ulkigen Bärchen, die sich über 46 Doppelfolgen erstreckte und wiederum von
einem Special ergänzt wurde, dem 65 Minuten langen Film „Die Glücksbärchis
und der Nussknacker“.
Die Serien drehen sich um die verschiedenen Abenteuer, die die große
Familie der Glücksbärchis erlebt. Ursprünglich gab es lediglich zehn der
kleinen Bären, die sich durch charakteristische Symbole auf dem Bauch und
unterschiedliche Farbe unterscheiden, doch im Laufe der Zeit wurde die
Familie vergrößert. In der Geschichte leben die Bären gemeinsam mit dem
Wolkenwächter im Wolkenland und wachen über die Menschen und besonders
über die Kinder. Sobald sich Probleme auftun, versammeln sie sich im
Herzsaal, lesen mit dem Glücksbarometer die Gefühle der betroffenen
Menschen, reisen mit dem Wolkenmobil oder dem Regenbogenstrahl auf die
Erde und werden zu unersetzlichen Helfern.