Ursprünglich ein Roman der australischen Schriftstellerin Colleen
McCullough wurde „Die Dornenvögel“ vor allem berühmt, nachdem ab 1982 eine
Mini-Fernsehserie aus der Geschichte gemacht wurde. Die vier 90-minütigen
Filme wurde zwischen 1982 und 1983 in Kalifornien und Hawaii produziert
und waren mit Richard Chamberlain, Rachel War, Barbara Stanwyck und
Christopher Plummer ausgesprochen hochwertig besetzt. Unter der Regie
Daryl Dukes entstand eine bis heute sehr beliebte Fernsehreihe, die die
stürmisch-romantische Stimmung des Romans in gekonnter Weise umsetzt.
Hierzu trägt auch die furiose usik von Henry Mancini einen wesentlichen
Teil bei.
„Die Dornenvögel“ dreht sich um die ungewöhnliche Familie Cleary, die zu
Beginn des 20. Jahrhunderts von Neuseeland nach Australien auswandert, wo
sie auf der Farm der Schwester des Familienoberhaupts Paddy Clear arbeiten
und leben wollen. Trotz der schweren Arbeit findet sich die neunköpfige
Familie in ihrem neuen Leben gut zurecht, hat jedoch mit verschiedenen
Schicksalsschlägen und komplizierten sozialen Verwicklungen zu kämpfen.
Das Unheil kommt über die Familie, als die jüngste und einzige Tochter
Meggie sich in ein Verhältnis mit dem attraktiven Pater Ralph de
Briscassart stürzt. Die unmoralische Verbindung führt entsprechend zu
schweren Konflikten in der Familie und ist wesentlicher Bestandteil der
Handlung.
Die
Saga zieht erstreckt sich aber über mehrere Generationen und endet mit der
Geschichte um Meggies Tochter Justine, die als Schauspielerin in Europa
ihren Weg zu machen versucht.