Eine Serie um vier Freundinnen in den
späten Dreißigern, das kommt einem doch irgendwie bekannt vor. Doch
Desperate Housewives überrascht mit viel schwarzem Humor und
intelligenter Unterhaltung.
Die Wisteria Lane ist eine typische
Straße in einem idyllischen Vorort. Alles ist friedlich, alle sind
glücklich und lieben sich. Die perfekte Hausfrau Mary Alice (Brenda Strong)
geht fleißig ihren Tätigkeiten nach, erledigt alle offenen Aufgaben – und
erschießt sich anschließend. Schon früh beginnt die Fassade zu bröckeln
und dass sich hinter all der Idylle so einige dunkle Geheimnisse
verbergen, wird im weiteren Verlauf der Serie immer deutlicher, wenn Mary
Alice vom Himmel aus auf ihre Freundinnen herabblickt und ihr Leben
beobachtet und beschreibt.
Findet die alleinerziehende Susan Mayer
(Teri Hatcher), die gerade von ihrem Ehemann verlassen wurde, eine neue
Liebe mit Mike Delfino (Jamie Denton), der ganz eindeutig etwas zu
verbergen hat?
Ist die stets perfekte Bree Van de Kamp
(Marcia Cross) dazu in der Lage, Gefühle zu zeigen und wirklich auf die
Bedürfnisse ihres Mannes und ihrer Kinder einzugehen?
Wird Lynette Scavo (Felicity Huffmann),
die ihre sehr erfolgreiche Karriere aufgegeben hat, um sich um ihre Kinder
zu kümmern, es jemals schaffen ihre Rasselbande zu zähmen?
Wie wird sich Gabrielle Solis (Eva
Longoria) verhalten, wenn ans Tageslicht kommt, dass ihr Ehemann, den sie
nur des Geldes wegen geheiratet hat und mit dem attraktiven Gärtner
betrügt, zwielichtige Geschäfte gemacht hat, ins Gefängnis muss und all
das Geld verliert?
All diese Fragen und nicht zuletzt die
nach Mary Alices Selbstmord werden im Verlauf der ersten Staffel geklärt
und es tun sich so einige Abgründe auf in der idyllischen Wisteria Lane.
Die Serie wird seit 2004 in den USA
produziert und läuft seit 2005 auch im deutschen Fernsehen.