Der junge Schwarze Will (Will Smith) hat Ärger
mit den Gangs in seiner Gegend. Seine Mutter schickt ihn daraufhin in den
noblen Vorort von Bel Air, wo er bei seiner Tante Vivian und ihrer Familie
wohnen und eine anständige Ausbildung genießen soll. Nur leider passt der
selbst ernannte Prinz von Bel Air mit seiner Ghetto-Einstellung nicht sehr
gut zum vornehmen Lebensstil seines Onkels, des erfolgreichen Juristen
Philip Banks (James Avery). Villa, Pool und natürlich der steife Butler
Geoffrey sind eine recht ungewohnte Umgebung für den jungen Will. Auch
seine verwöhnte Cousine Hillary (Karyn Parsons), die stets nur ans Shoppen
denkt, und sein versnobter Cousin Carlton (Alfonso Ribeiro), ein
kleingewachsenes Muttersöhnchen, sind Will weniger eine Hilfe als vielmehr
eine Zielscheibe für beißenden Spott. Besonders Carlton gerät von einer
Katastrophe in die andere, je mehr er mit seinem Freund unternimmt. Und
dass Ashley, das geliebte Nesthäkchen der Familie, von ihrem coolen Cousin
sehr begeistert ist, trägt nicht gerade zur Beruhigung ihrer Eltern bei.
Die über 6 Jahre hinweg produzierte Comedy-Serie, die 1992 erstmals in
Deutschland ausgestrahlt wurde, war der große Fernseh-Durchbruch des
Rappers Will Smith, der daraufhin in verschiedenen Kinohits (z.B. Men In
Black, Wild Wild West) die Hauptrolle übernahm. Durch die humorvolle
Darstellung des Zusammenpralls von Ghetto und amerikanischer Oberschicht
entstehen Gags und Lacher am laufenden Bande. Nicht zuletzt aber auch der
ernste Hintergrund des Themas, Diskriminierung und gesellschaftliche
Gegensätze, macht die Serie zu einer der erfolgreichsten Produktionen der
90er Jahre.