Eine vor allem bei Teenagern äußerst beliebte Jugendserie ist das
zwischen 1998 und 2003 von Kevin Williamson, Paul Stupin und Greg Prange
produzierte „Dawson’s Creek“, das in insgesamt 6 Staffeln und 128 Folgen
von jeweils knapp 45 Minuten das Leben und Leiden mehrerer amerikanischer
Jugendlicher beschreibt, die in der fiktiven Kleinstadt Capeside in der
Nähe von Boston leben. Eine der Hauptdarstellerinnen ist die bekannte
Schauspielerin Katie Holmes, für die die Serie zu einem Sprungbrett für
ihre Karriere wurde.
Die ersten vier Staffeln behandeln dabei die letzten Jahre der
Jugendlichen Dawson, Joey, Pacey und Jen an der Highschool, Staffel 5 und
6 berichten von ihrer ersten Zeit am College. Hauptmotiv der Serie sind
die komplizierten Beziehungen der vier Jugendlichen zueinander, die sich
immer wieder voneinander entfernen und erneut finden. Dabei finden
teilweise recht philosophische Gespräche statt und die Serie gilt
allgemeinhin als recht anspruchsvoll. Fans schätzen an „Dawson’s Creek“
den großen Realismus, mit dem die Reaktionen der Protagonisten aufeinander
herausgearbeitet werden.
Besonders betont wird dabei das verzwickte Beziehungsdreieck zwischen
der von Katie Holmes gespielten Joey und Dawson und Pacey, zwischen denen
sie sich nicht entscheiden kann und will, was allerhand Verwicklungen nach
sich zieht.