Eine der weltweit berühmtesten Fernsehserien ist zweifellos das
US-amerikanische „Dallas“, das zwischen 1978 und 1991 produziert wurde und
die Geschichte der fiktiven Familie Ewing erzählt, die in der drittgrößten
texanischen Stadt Dallas lebt. Die teilweise äußerst dramatische und
komplex verstrickte Handlung erstreckt sich auf 356 Episoden, die jeweils
knapp 50 Minuten dauern.
Größtenteils spielt die Handlung auf der Southfork Ranch der Familie
Ewing, die sich etwas außerhalb von Dallas befindet und ein großes und
prächtiges Anwesen darstellt. Die Ewings sind eine ausgesprochen große
Familie, jedoch leben nicht alle Familienmitglieder auf der Ranch, die den
Großeltern der Familie gehört.
Zentrale Person der Handlung ist der älteste Sohn der Familie, der „J.R.“
genannte John Ross Ewing Jr., der als erstes Kind von Jock und Ellie das
Familienunternehmen „Ewing Oil“ leitet und bei der Durchsetzung seiner
Pläne weder vor Intrigen, noch vor gewieften Tricks zurückschreckt. Durch
die gesamte Geschichte der Serie zieht sich eine erbitterte Feindschaft
zwischen J.R. und Cliff Barnes, der stets danach trachtet, den
Familienbetrieb zu übernehmen.
Weitere zentrale Themen der Handlung sind aber auch die Verstrickungen
innerhalb der Familie, das Auf und Ab der Ehe zwischen J.R. und Sue Ellen
und verschiedene Machtkämpfe, die Familienmitglieder auszufechten haben.
Dallas gehörte seinerzeit zu den beliebtesten Serien überhaupt und war
zwischen der Ausstrahlung zweier Staffeln oft für Monate Gesprächsthema.
Kurios ist außerdem, dass eine wichtige Hauptfigur – J.R.s Bruder Bobby –
1985 aus der Serie ausstieg, in der Handlung starb und begraben wurde und
später dennoch zurückkehrte. Als Kunstgriff bedienten sich die
Dallas-Macher der Idee, Bobbys Tod und alle dazwischen liegenden Episoden
seien lediglich ein Traum seiner Ehefrau gewesen. Mit Bobbys Rückkehr
läuft die Handlung an dem 1985 gesendeten Punkt weiter, diesmal jedoch mit
Bobby und entwickelt sich in gänzlich neuen Bahnen.