Der durch den Film „Schuh des Manitu“
deutschlandweit bekannt gewordene Comedian Michael Herbig alias „Bully“
startete 1997 mit seiner eigenen Comedyshow, die „Bullyparade“. Mit den
Kollegen Christian Tramitz und Rick Kavanian reichte das Repertoire der
2002 beendeten Serie von vor publikum aufgeführten Sketchen bis hin zu
filmischen Kurzbeiträgen, oft in Form von „Serien in der Serie“. Dazu
gehörten die Geschichten der Winnetou-Parodie mit den
Indianerzwillingsbrüderpaar Abahachi und Winnetouch ebenso wie die
Persiflage auf die Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise:
„Traumschiff Surprise“. Beide in die Sendung integrierten Serien dienten
Später als Vorlage für Kinofilmproduktionen, in denen die genannten
Darsteller wie auch in der Bullyparade selbst nicht nur als Schauspieler
agierten, sondern gleichzeitig auch als Autoren, Produzenten und
Regisseure arbeiteten. Der bahnbrechende Erfolg der anfangs eher
unbekannten Serie und der dazugehörigen Filme ist auf die Mischung von
hintergründigen und spitzen Humor zurückzuführen.
Die deutsche Comedy-Serie lief in sechs
Staffeln von 1997-2002 auf Pro Sieben. Das Trio mit Michael Bully Herbig,
Christian Tramitz und Rick Karavanian war so erfolgreich, dass sie mit dem
Schuh des Manitu und Traumschiff Surprise sogar die
deutschen Kinos eroberten.
Die Sketch-Mischung aus vorher
aufgezeichneten Teilen und live vor Publikum aufgeführten Stücken bestand
meist aus Parodien zum Thema Film und Fernsehen. Dabei bildeten sich
wiederum kleine Sketch-Serien innerhalb der Serie. Hier wurde auch der
Grundstein gelegt zu Traumschiff Surprise und Bullys neuestem
Kinofilm Lissi und der wilde Kaiser. Den Rahmen für das Ganze boten
Bullys Moderationen im großen Studio mit Live-Musik.