Die neunköpfige Zeichentrickfamilie
wurde Ende der 60er Jahre von Annette Tison und Talus Taylor erfunden. Ihr
Name ist dem französischen Wort für Zuckerwatte entlehnt. 1970 erschien
das erste Barbapapa-Buch. 1974 wurde eine französisch-japanische
Zeichentrickserie über die bunte Familie produziert, die noch im selben
Jahr auf den deutschen Bildschirmen zu sehen war. Zum 25-jährigen Jubiläum
1999 gab es neue Folgen, diesmal eine rein japanische Anime-Serie, die
sich aber nach Entwürfen und Drehbüchern der beiden Erfinder richtete.
In den ersten, je etwa 5-minütigen,
Folgen ist Barbapapa noch der einzige seiner Art und unternimmt mit seinen
menschlichen Freunden Lotte und Stefan eine Weltreise. Dabei lernt er
schließlich Barbamama kennen.
Barbapapa und Barbamama haben sieben
Kinder, die alle unterschiedliche Farben und auch Talente haben.
Barbaletta beispielsweise ist orange und verschlingt ein Buch nach dem
anderen, der blaue Barbarix ist ein kleiner Wissenschaftler, die grüne
Barbalala außerordentlich musikalisch. Alle neun Familienmitglieder können
ihre Körperform beliebig verändern und so in vielen Situationen anderen
hilfreich zur Seite stehen.