Die ungarische Zeichentrickserie von
József Romhányi und József Nepp entstand 1973 als Nachfolger von „Heißer
Draht ins Jenseits – Phantastische Abenteuer der Familie Mézga“. Ab 1977
war sie regelmäßig im DDR-Fernsehen und auch in Regionalprogrammen in
Westdeutschland zu sehen. Ende der 80er Jahre synchronisierten die Bavaria
Studios die Serie unter dem Titel „Archibald der Weltraumtrotter“ neu.
Dabei ging der Sprachwitz der ursprünglichen DEFA-Synchronisation aber
weitestgehend verloren. Die erste Version wurde erstmals ab 2000 vom KiKA
wieder ausgestrahlt.
Die Serie handelt von Familie Mézga, die
in Budapest lebt. Sohn Adolar läuft am liebsten im Nachthemd herum und
verlässt das Haus nur selten. Doch hinter der unscheinbaren und faulen
Fassade verbirgt sich ein schlauer Erfinder. Unter seinem Bett hat er eine
selbstgebaute aufblasbare Rakete in einem Geigenkasten versteckt, mit der
er allnächtliche Abenteuer erlebt. Hund Schnuffi, der von Adolar lesen,
schreiben und sprechen gelernt hat, ist dabei sein treuer Begleiter. Sie
besuchen heimlich die verschiedensten Planeten und lernen allerhand
verschiedene Charaktere und Lebensformen kennen.