Erstmals im Mai 2006 im
deutschen Free-TV ausgestrahlt wurde die US-amerikanische
Science-Fiction-Serie 4400 (vierundvierzighundert gesprochen), von der es
mittlerweile knapp 50 Episoden in vier Staffeln gibt. Aufgrund schlechter
Quoten wurde die Serie am 1. August 2007 abgesetzt, ProSieben plant aber
eine Wiederaufnahme der Ausstrahlung für 2008.
Die jeweils 45-minütigen
Folgen drehen sich um eine Gruppe von 4400 Menschen, die ab dem Jahr 1938
oder auch wesentlich später verschwanden, in der Gegenwart aber in Seattle
wieder auftauchen, ohne gealtert zu sein und ohne sich erinnern zu können,
was geschehen war. Nach und nach entdecken die Rückkehrer, dass sie über
verschiedenen übersinnliche Fähigkeiten verfügen und einige schließen sich
unter der Führung des ebenfalls zurückgekehrten Millionärs Jordan Collier
zusammen, um dem Geheimnis ihrer Geschichte auf die Spur zu kommen.
Collier errichtet ein Zentrum und es entwickelt sich eine sektenartige
Verbindung, die Organisation 4400. Andere Zurückgekehrte gründen andere
Verbindungen und so entsteht ein kompliziertes Geflecht von Zusammenhängen
und Handlungssträngen.
Am Ende der ersten Staffel
stellt sich heraus, die die Verschwundenen von Menschen aus der Zukunft
entführt wurden, um drohendes Unheil, das der Menschheit in der Zukunft
droht, frühzeitig abwenden zu können. In den Folgenden Staffeln bleiben
jedoch Konflikte mit der Bevölkerung bestehen und es kommt zu allerhand
Verwicklungen.